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Ab ins Frühlingsbeet – Tipps für Böden und Pflanzen

Frühblüher wie Tulpen und Hyazinthen sorgen nach der grauen Winterzeit für erste Farbtupfer im Beet und läuten den Frühling ein. Damit aus dem tristen Garten wieder ein farbenfrohes Paradies wird, geben wir Tipps für das Anlegen eines Frühlingsbeets.

Ab ins Frühlingsbeet – Tipps für Böden und Pflanzen

Boden für die Bepflanzung vorbereiten

Endlich ist der Frühling da und die ersten Sonnenstrahlen locken uns wieder raus an die frische Luft. Genau wie viele Wildtiere erwacht auch der Garten aus seinem Winterschlaf und braucht nun die volle Zuwendung des Hobbygärtners. Denn bevor man sich an der üppigen Blütenpracht erfreuen kann, muss der Boden erst einmal auf die Bepflanzung vorbereitet werden. Zunächst sollte das angefallene Herbstlaub entfernt werden. Da ein Umgraben des Beetes idealerweise bereits in der kalten Jahreszeit stattgefunden hat, braucht man die Erde im Frühling lediglich mit einer Grabgabel etwas aufzuharken. So kann das Regenwasser tiefer in die Erde eindringen. Organischer Dünger wie Kompost kann beim Harken mit in den Boden eingearbeitet werden. Er liefert den Pflanzen wichtige Nährstoffe.

Pflege für Problemböden

Je nach Bodenbeschaffenheit muss der Gartenbesitzer noch ein paar zusätzliche Pflegemaßnahmen durchführen. Ist der Boden beispielsweise sehr lehmhaltig, kann er Wasser nur sehr schlecht aufnehmen. Zudem ist in lehmhaltigen Böden wenig Luft vorhanden, was den Pflanzen das Herausfiltern von Nährstoffen erschwert. Hier empfiehlt sich eine Auflockerung des Bodens mit etwas Sand.
Ist der Boden dagegen sehr sandig, neigt er zum Austrocknen und die Nährstoffe werden ausgeschwemmt. Eine Einarbeitung von Humus oder Kompost trägt in diesem Fall zur Verbesserung der Bodenqualität bei.

Farbenfrohe Blütenpracht

Ist der Boden ausreichend vorbereitet, geht es an das Pflanzen der Blumen. Zwiebelblumen wie Tulpen, Hyazinthen, Zierlauch, Primeln, Narzissen oder Krokusse können gut miteinander kombiniert werden. Um die Blütenpracht möglichst lange genießen zu können, sollte man frühe (Hyazinthen, Krokusse) und späte Sorten (Hundszahn) mischen. Eine Kombination aus klein- und großwüchsigen Arten bringt zudem Abwechslung ins Beet. Bei der Farbwahl kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Egal ob Ton in Ton oder bunt gemischt – erlaubt ist, was gefällt. Übrigens: Je größer die Zwiebel ist, desto tiefer muss sie eingepflanzt werden. Generell sollte man zwei- bis dreimal so tief graben, wie die Zwiebel groß ist.

Das Hochbeet als Frühlingsbeet

Auch Hochbeete aus Holz oder Gabionen-Hochbeete eignen sich hervorragend zur Bepflanzung mit bunten Frühlingsblumen. Sie verschaffen den Pflanzen einen besonderen Auftritt und lassen sich leicht und bequem pflegen. Der größte Vorteil gegenüber dem Flachbeet besteht darin, dass man ein Hochbeet auch auf ungünstigen Böden, felsigem oder gepflasterten Untergrund anlegen kann.


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